Selbstständig ohne Instagram-Fassade
Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen meines Homeoffice, meiner Routinen und meines Arbeitsalltags – für die Blogparade von Linda Kunze.
Es gibt diese Selbstständigkeitsbilder im Internet: makellose Schreibtische mit Latte Art, perfekte Morgenroutinen um fünf Uhr und Menschen, die scheinbar schon vor dem Frühstück drei Ziele erreicht haben. Mein Alltag sieht anders aus. Er ist strukturiert, ja – aber nicht geschniegelt. Er enthält Familienmorgen, Wäschekörbe, Denkphasen mit Kopfhörern, einen höhenverstellbaren Tisch auf Rollen und gelegentlich einen Powernap auf dem Sofa.
Ich bin selbstständig, weil ich gern Probleme löse, Prozesse durchdenke und aus einem „Das müsste doch einfacher gehen“ eine funktionierende Automation mache. Dafür brauche ich kein durchgestyltes Büro und auch kein Leben, das jeden Tag gleich abläuft. Ich brauche einen Raum, der funktioniert, einen klaren Kopf und genug Spielraum für konzentriertes Arbeiten, Bewegung und die Menschen, die mir wichtig sind.
Für die Blogparade von Linda Kunze nehme ich dich deshalb einmal mit in meinen ganz normalen, tatsächlich echten Alltag. Ohne Instagram-Firlefanz – aber mit Minzwasser, Uno, Technik und einem ziemlich vielseitigen Zimmer.
Inhaltsverzeichnis
Mein Homeoffice ist gleichzeitig Fitnessraum
Mein Arbeitsplatz liegt nicht in einem separaten Designerbüro mit riesiger Fensterfront. Wir haben ein Multifunktionszimmer. Dort steht ein großer Kleiderschrank mit Spiegel, in dem mein Mann und ich unsere Kleidung aufbewahren. Hinten an der Wand ist eine Sprossenwand. Der Raum ist also gleichzeitig Ankleide, Fitnessraum, Yoga-Ecke und Homeoffice. Klingt erst einmal nach einem Kompromiss – ist für uns aber eine sehr praktische Lösung.
Mein eigentlicher Arbeitsplatz ist ein DIY-Desk, der an der Wand befestigt ist. Darauf stehen Bildschirm, Lampe, Bücher, Stifte und meine Notizsachen. Ich mag es auf dem Schreibtisch ausgesprochen ordentlich. Ein überfüllter Tisch macht mich nicht kreativer, sondern eher unruhig. Alles, was dort steht, darf also bleiben, weil ich es wirklich nutze oder weil es den Raum angenehmer macht.
Damit ich trotzdem ausreichend Fläche zum Arbeiten habe, steht davor ein höhenverstellbarer Schreibtisch auf Rollen. Den kann ich bei Bedarf unter den festen Desk schieben. Das ist wichtig, denn der Raum soll schließlich auch Platz für Yoga und Training mit dem eigenen Körpergewicht bieten. Ich mag Lösungen, die nicht kompliziert aussehen müssen, aber im Alltag wirklich funktionieren.
Hinter mir steht eine große Glücksfeder. Inzwischen ist auch eine schicke Lampe dazugekommen, die mich in Zoom-Calls etwas besser aussehen lässt, als es das reine Deckenlicht je könnte. Quer durch den Raum hängt an einem Stahlseil ein schwerer grauer Vorhang. Wenn ein Call ansteht, ziehe ich ihn einfach zu. Dann ist die Akustik besser, der Fitnessbereich verschwindet aus dem Bild und ich habe einen klaren Hintergrund. Kein riesiger Umbau, aber ein Detail mit großer Wirkung.
Mein Morgen beginnt mit Familie, Uno und Bewegung
Mein Wecker klingelt kurz nach sechs. Romantisch ist daran nichts – aber der Morgen gehört zunächst der Familie. Ich wecke meine Tochter, wir starten gemeinsam in den Tag und machen es uns nicht unnötig hektisch.
Zu meiner Morgenroutine gehört mein Fitline-Ritual: Omega 3, ein Power-Cocktail und Trinkjoghurt. Meine Tochter trinkt meist ebenfalls einen Trinkjoghurt. Dann sitzen wir zusammen am Tisch und spielen noch ein oder zwei Runden Uno, bevor das Badprogramm beginnt. Ja, Uno vor dem Zähneputzen. Für mich ist das ein erstaunlich schöner Gegenpol zu dem, was später am Tag an Konzentration und Entscheidungen gefragt ist.
Bevor wir losmüssen, nehme ich mir etwa zehn Minuten für die fünf Tibeter. Keine spektakuläre Sport-Performance, sondern eine kurze Bewegungsroutine, mit der ich morgens einmal im Körper ankomme. Danach begleite ich meine Tochter zum Bus. Der Weg ist kurz, aber ich genieße ihn trotzdem. Häufig hänge ich noch eine kleine Runde dran, sodass ich schon vor acht Uhr ungefähr eine halbe Stunde spazieren war.
Wenn ich wieder zu Hause bin, erledige ich oft noch zwei oder drei kleine Handgriffe: etwas in der Küche, Wäsche, was eben gerade ansteht. Danach setze ich mich erst einmal im Wohnzimmer an unseren großen Holztisch. Es gibt koffeinfreien Kaffee mit Hafermilchschaum oder einen Matcha Latte, dazu mein Journal. Schreiben hilft mir, den Kopf zu sortieren, bevor ich in Projekte einsteige. Gerade mache ich außerdem eine Geld-liebt-mich-Jahresreise, weil auch mentale Themen rund um Geld und Selbstständigkeit ihren Platz haben dürfen.
Warum FitLine zu meiner Morgenroutine gehört
Früher habe ich nicht besonders viel von Nahrungsergänzung gehalten. Dann hatte ich über längere Zeit Probleme mit meiner rechten Hüfte, vor allem einen starken Anlaufschmerz. Nach gut drei Monaten mit FitLine hatte ich persönlich den Eindruck, dass dieses Problem deutlich zurückgegangen und schließlich ganz verschwunden ist.
Auch bei anderen gesundheitlichen Themen habe ich Veränderungen wahrgenommen – unter anderem bei meiner Energie und meiner Lust auf Sexualität. Ich hatte zunächst vermutet, dass bestimmte Veränderungen vielleicht mit den Wechseljahren zusammenhängen könnten. Für mich sind diese Punkte echt wichtig im Leben und ich bin so happy damit, dass ich durch FitLine hier um Welten mehr Lebensqualität erreiche.
Das ist ausdrücklich meine persönliche Erfahrung und kein allgemeines Wirkversprechen. Ich kann nur beschreiben, was ich selbst beobachtet habe. Weil mich diese Erfahrung überzeugt hat, bin ich als FitLine-Team-Partnerin dabei. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest melde dich bei mir per WA.
3x Fokus statt perfekter 9-to-5-Plan
Danach beginnt meine Arbeitszeit. Wenn in Kundenprojekten anspruchsvolle Automationen, CRM-Umsetzungen oder Prozessfragen anstehen, bearbeite ich sie am liebsten vormittags. Dann ist mein Kopf frisch genug für die kniffligen Stellen: Wo entsteht ein Bruch im Ablauf? Welche Informationen fehlen? Wie kann eine Automation zuverlässig arbeiten, ohne dass am Ende jemand wieder alles manuell nachpflegen muss?
Dazu läuft meist meine Fokusmusik über YouTube Music. Manchmal nutze ich einen Timer: 37 Minuten konzentriert arbeiten, sieben Minuten Pause. Das ist ein guter Rahmen – zumindest theoretisch. In der Praxis tauche ich bei größeren Aufgaben oft so tief ein, dass ich den Timer schlicht ignoriere. Irgendwann zwischen zehn und elf meldet sich dann mein Hunger und erinnert mich daran, dass auch Systemarchitektinnen frühstücken sollten.
Dann mache ich mir etwas Leckeres (ich liebe Roggenvollkornbrot mit Ei & Avocado) und sitze dabei nicht selten auf dem Boden. Ich sitze einfach gern auf dem Boden. Anschließend startet die zweite Arbeitssession: weiter am Kundenprojekt, an einer neuen Idee oder an meinem eigenen Content.
Der Montag ist mein langer Arbeitstag. Dann kann ich bis 17:30 Uhr arbeiten und habe bewusst ein Nachmittagsfenster für Kundentermine. An den anderen Tagen arbeite ich in der Regel kürzer und versuche, Kundentermine möglichst auf den Vormittag zu legen. Donnerstag und besonders Freitag halte ich möglichst frei von geplanten Calls. Am Donnerstag lässt es sich manchmal nicht ganz vermeiden.
Der Freitag ist mein Business-Tag. An diesem Tag mache ich keine Kundenarbeit und plane keine Kundentermine. Er gehört meinen eigenen Strukturen, meiner Weiterentwicklung, Content, strategischen Themen und all den Dingen, die im laufenden Kundengeschäft sonst zu schnell nach hinten rutschen würden. Montags treffe ich mich mittags außerdem regelmäßig mit meiner liebsten Business-Buddy zum "Zoom-Mittagsessen". Ein fester Austausch, der gleichzeitig motiviert und erdet.
Die Tools arbeiten im Hintergrund – damit ich es nicht dauernd tun muss
Mein Arbeitsalltag besteht nicht nur aus Bildschirmzeit. Aber die richtigen Tools sorgen dafür, dass ich meine Energie nicht an unnötige Schleifen verliere. Google Workspace ist meine Basis für Dokumente, Dateien und Zusammenarbeit. Mit Make * baue ich Automationen, die wiederkehrende Abläufe im Hintergrund übernehmen.
Ein Herzstück ist mein SeaTable. Dort organisiere ich inzwischen große Teile meines Businesses: CRM, Aufgaben, Kundengewinnung, Content und Reflexionen. Ich habe mir auch eine eigene App gebaut, in der meine Trainings, mein Habit Tracking und private Aufgaben Platz haben. Selbst Geschäftsreisen und ein V-Card-Scan laufen darüber: Treffe ich beim Netzwerken neue Menschen, kann ich die Visitenkarte scannen und eine Automation trägt die Kontaktdaten in meine Liste ein. Genau solche kleinen, verlässlichen Erleichterungen liebe ich.
Hier ein kleiner Einblick in meine persönliche Seatable-App
Für Kundinnen und Kunden entstehen dort ebenfalls Apps und Übersichten, die Informationen nicht in E-Mail-Fäden verschwinden lassen. Dazu kommen Lexware* für die Buchhaltung, MailerLite für E-Mail-Marketing, Zoom für Gespräche, Canva für Gestaltung und Squarespace für meine Website.
Auch Dieter Datenschutz gehört zu meinem Toolstack. Datenschutz ist vielleicht nicht das glamouröseste Thema, aber eines, bei dem ich lieber eine gute Struktur habe, als später hektisch reagieren zu müssen.
Warum ich mich für anymize entschieden habe
Bei KI hatte ich in der letzten Zeit mehrere Werkzeuge im Einsatz. Immer wieder tauchte dabei dieselbe Frage auf: Was passiert mit meinen Daten – besonders dann, wenn ich mit Kundendaten oder internen Geschäftsstrukturen arbeite?
Viele sprechen aktuell über Claude oder nutzen ChatGPT, Gemini und andere Modelle parallel. Ich wollte aber nicht ständig zwischen verschiedenen Systemen wechseln und gleichzeitig bei jeder Anwendung neu überlegen, welche Daten ich dort verwenden kann. Genau diese Datenschutzfrage hat mich lange davon abgehalten, meine eigenen Strukturen stärker mit KI zu verbinden. Denn sobald Geschäftsdaten angebunden sind, möchte ich sicher sein, dass nicht einfach alle Kundendaten irgendwo hineinfließen.
Deshalb habe ich mich für anymize* entschieden. Für mich ist der große Vorteil, dass mehrere KI-Modelle an einem Ort verfügbar sind und ich je nach Aufgabe entscheiden kann, welches Modell am besten passt. ChatGPT, Claude, Gemini und weitere eigene KIs stehen an einem Ort zur Verfügung. Dazu kommen Transkription, Konnektoren und die Möglichkeit, Abläufe stärker zu verbinden oder Inhalte automatisiert in die Verarbeitung zu geben.
Besonders wichtig ist mir die Anonymisierung. Wenn ich meine Strukturen anbinde, kann ich Daten anonymisieren, bevor ich sie verarbeiten lasse. So laufen keine Kundendaten unkontrolliert in die KI. Das hat mir die Sorge genommen, meine Arbeitsstrukturen überhaupt mit KI zu verbinden. Für mich ist das ein entscheidender Unterschied: Ich kann KI nicht nur ausprobieren, sondern sie sinnvoll in meine Prozesse integrieren.
Spannend finde ich auch die Verbindung zu SeaTable. Dort gibt es inzwischen Möglichkeiten für eine KI-Anbindung über einen MCP-Server. So lassen sich Geschäftsdaten analysieren und Zusammenhänge sichtbar machen. Für mich ist entscheidend, dass diese Analyse mit anonymisierten Daten erfolgen kann.
Ich habe also mehrere Modelle, Transkription und Konnektoren an einem Ort – und gleichzeitig eine Lösung für die Datenschutzfrage, die mich lange zurückgehalten hat. Genau deshalb ist anymize inzwischen ein fester Bestandteil meines Toolstacks.
Pausen sind kein Leerlauf
Wenn ich müde werde, mache ich manchmal einen Powernap von etwa 20 Minuten. Am anfnag der Selbstständigkeit habe ich mich deshalb schlecht gefühlt, so "disziplinlos", aber es ist schlicht die sinnvollere Entscheidung, als mich eine Stunde lang durch zähe Gedanken zu schieben, die mich auch nicht wieter bringen. Danach beginnt oft die letzte Arbeitssession des Tages.
Meine Pausen sind meistens unspektakulär: Ich bewege mich durchs Haus, räume Wäsche weg oder mache ein paar Übungen. Saugen muss ich inzwischen praktsiche nicht mehr, weil unser Saugwischroboter diese Aufgabe zuverlässig übernimmt. Eine dieser kleinen Anschaffungen, bei denen man sich fragt, warum man sie nicht früher gemacht hat.
Im Sommer gehe ich kurz in den Garten oder setze mich auf die Terrasse. Meine Wasserflasche steht ohnehin immer auf dem Schreibtisch. Besonders gern trinke ich Wasser mit Minze aus dem Garten oder mit Gurke und Basilikum, die wir selbst anbauen. Es sind kleine Dinge, aber sie holen mich aus dem Arbeitsmodus zurück in den Tag.
Und manchmal verlasse ich das Homeoffice ganz bewusst: Ein- bis zweimal im Monat gönne ich mir einen Saunavormittag. Kein Arbeiten, keine Calls, keine To-do-Liste. Einfach Zeit zum Nachdenken. Hin und wieder packe ich auch den Laptop ein und arbeite in einem Café. ich bin dort nicht automatisch produktiver, aber ein anderer Ort verändert den Blick auf die eigenen Aufgaben.
Mein Alltag muss nicht fotogen sein – er muss zu mir passen
Natürlich sitze ich manchmal abends noch einmal am Rechner. Nicht, weil Selbstständigkeit bedeutet, immer erreichbar zu sein. Sondern weil ich manchmal Freude daran habe, etwas Neues zu lernen, an meinen eigenen Strukturen zu bauen oder ein Tool besser zu verstehen. Das macht mir oft mehr Spaß, als einfach Fernsehen zu schauen.
Was ich allerdings gern auf morgen verschiebe? Content schreiben. Das liegt nicht daran, dass ich nichts zu sagen hätte, sondern daran, dass ich meine Gedanken viel lieber spreche als tippe. Meine Letterly-App ist deshalb ein echtes Lieblingswerkzeug: Ich quatsche meine Ideen hinein, sortiere sie anschließend gemeinsam mit KI und erhalte am Ende einen Text, der lesbar ist und trotzdem nach mir klingt. So ist übrigens auch dieser Beitrag entstanden.
Mein wichtigstes To-do bleibt aber: mich in Prozesse hineinzudenken, knifflige Probleme zu lösen und Automationen zu bauen, die Menschen im Alltag spürbar entlasten. Dafür brauche ich keine perfekte Kulisse. Ich brauche einen funktionierenden Arbeitsplatz, einen Rhythmus, der zu meiner Familie passt, und die Freiheit, Arbeit so zu gestalten, dass sie langfristig gut tut.
Vielleicht sieht dein Alltag ganz anders aus. Vielleicht arbeitest du in einem separaten Büro, am Küchentisch, im Coworking-Space oder zwischen Spielzeugkisten und Wäschebergen. Alles davon ist okay. Erzähl mir gern: Wie sieht dein echter Selbstständigen-Alltag aus – und welche kleine Routine oder welches Tool möchtest du darin nicht mehr missen?
Transparenzhinweis: Einige in diesem Artikel genannte Tools und Produkte sind mit Affiliate-Links verknüpft. Dazu gehören FitLine, Make, Lexware, Dieter Datenschutz und anymize. Wenn du darüber etwas kaufst oder abschließt, erhalte ich gegebenenfalls eine Provision. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis, manchmal erhältst du sogar einen Rabatt. Ich empfehle ausschließlich Tools und Produkte, die ich selbst nutze und sinnvoll finde.
Über Claudia Gabel
Claudia Gabel ist Zeitmanagement-Trainerin und Automations-Expertin. Als Premium-Systemarchitektin und Prozessdiagnostikerin unterstützt sie etablierte Soloselbstständige und kleine Teams dabei, ihre Arbeitsabläufe klar, schlank und zukunftssicher zu strukturieren.
Mit ihrem Fokus auf digitale Arbeitsstrukturen, Backoffice-Architektur und intelligente Automationen hilft sie Unternehmer:innen, operative Engpässe zu lösen und wieder mehr Überblick über ihr eigenes Unternehmen zu gewinnen.
Dabei geht es nicht darum, noch mehr Tools einzuführen oder jeden Arbeitsschritt zu automatisieren. Es geht darum, die richtigen Strukturen zu schaffen: Prozesse, die verständlich sind, zuverlässig funktionieren und den Arbeitsalltag spürbar entlasten.
Claudia verbindet strategische Beratung mit praktischer Umsetzung – ohne unnötiges Fachchinesisch und ohne Lösungen von der Stange. So entstehen Systeme, die zu den Menschen, den Abläufen und den Zielen des jeweiligen Unternehmens passen.
Du möchtest herausfinden, wo in deinem Unternehmen Zeit, Klarheit und Energie verloren gehen? Dann starte mit einem Prozess-Audit und entdecke, welche Strukturen dein Business wirklich unabhängiger machen.